01 / PRODUKTE

„Nur Dampf“ trifft es nicht.

Eine Vape erhitzt ein Liquid zu einem Aerosol, das eingeatmet wird. Viele Produkte enthalten Nikotin und weitere Stoffe. Auch nikotinfreie Liquids sind nicht automatisch risikolos. Zu Langzeitfolgen mancher neuer Produkte bestehen noch Wissenslücken.3

VAPE

Aerosol aus erhitztem Liquid; häufig mit Nikotin.

ZIGARETTE

Tabakrauch mit zahlreichen gesundheitsschädlichen Stoffen.

NIKOTINBEUTEL

Kein Rauch und Dampf – Nikotin wird dennoch aufgenommen.

Für die 12- bis 17-Jährigen meldete die Drogenaffinitätsstudie 2025 eine 30-Tage-Nutzung von Mehrweg-E-Zigaretten bei 7,3 %. Das ist eine bundesweite Selbstangabe.4

02 / GEWÖHNUNG

Wenn „kurz“ häufiger wird.

Nikotin wirkt im Gehirn. Bei regelmäßigem Konsum kann sich der Körper daran gewöhnen; ohne Nikotin können Unruhe und starkes Verlangen auftreten. Das ist kein Zeichen fehlender Willenskraft, sondern ein Grund, Unterstützung ernst zu nehmen.12

Du musst nicht warten, bis Aufhören „richtig schwer“ ist.

03 / AUFHÖREN

Ein Plan hilft mehr als ein Vorsatz.

Überlege, wann das Verlangen häufig auftaucht – etwa in Pausen oder bei Stress. Ein kurzer Ersatzschritt kann sein, wegzugehen, etwas anderes zu tun oder einer vertrauten Person zu schreiben. Wenn das allein nicht reicht, nutze Beratung. Das BIÖG bietet Informationen und eine kostenfreie Telefonberatung zum Rauchstopp.312

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04 / WEITERKOMMEN

Eine Grenze braucht keine Debatte.

„Nein, ich lasse das“ ist ein vollständiger Satz. Wenn jemand nachhakt, darfst du ihn wiederholen oder aus der Situation gehen.

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