Abhängigkeit
Eine Störung, bei der Konsum trotz nachteiliger Folgen wichtig bleibt und Kontrolle darüber schwerfallen kann. Die Diagnose gehört zu Fachleuten.
FRAGEN / BEGRIFFE
Kurze Antworten auf Fragen, die in Gesprächen oft zu kurz kommen. Für Fachinformationen findest du die Quellen jeweils direkt daneben.
HÄUFIGE FRAGEN
Ein einzelnes Verhalten reicht für eine Diagnose nicht. Warnzeichen können sein, dass Konsum immer mehr Raum einnimmt, Reduzieren nicht gelingt oder Schule und Beziehungen leiden. Fachleute können gemeinsam mit dir einordnen, was los ist.57
Nein. Ein kurzer Satz reicht. Wenn es sich sicherer anfühlt, kannst du auch das Thema wechseln oder weggehen. Übe mehrere Möglichkeiten unter Situationen.
Ja. Beratungsangebote richten sich auch an Angehörige oder Menschen aus dem Umfeld. Du musst keine Diagnose mitbringen.10
Frag die Vertrauensperson direkt vor dem Gespräch, wie sie mit Informationen umgeht und wann sie weitere Hilfe hinzuziehen muss. Versprich einer anderen Person keine absolute Geheimhaltung, wenn akute Gefahr besteht.
Nicht automatisch. Auch ohne Nikotin werden Inhaltsstoffe erhitzt und eingeatmet. Welche langfristigen Folgen neue Produkte haben, ist noch nicht vollständig geklärt.3
Ja, vor allem bei längerem und häufigem Konsum kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Aus einmaligem Konsum lässt sich das nicht ableiten.5
Bei Bewusstlosigkeit, Atemproblemen oder Verdacht auf eine schwere Vergiftung ruf 112. Bleib bei der Person und folge den Anweisungen am Telefon.13
Nein. Die Übungen geben keine Auswertung und speichern keine Antworten. Sie können beim Nachdenken helfen, ersetzen aber keine Beratung.
KLEINES GLOSSAR
Tippe einen Begriff ein oder lies die Karten nacheinander.
Eine Störung, bei der Konsum trotz nachteiliger Folgen wichtig bleibt und Kontrolle darüber schwerfallen kann. Die Diagnose gehört zu Fachleuten.
Feine Tröpfchen oder Teilchen in Luft. Bei Vapes wird ein Liquid erhitzt und als Aerosol eingeatmet.
Ein Gespräch mit einer geschulten Person, um Fragen zu klären und passende Schritte zu finden.
Unterstützung, wenn riskanter Konsum oder erste Schwierigkeiten sichtbar werden.
Wenn die tatsächlichen oder vermuteten Erwartungen anderer die eigene Entscheidung beeinflussen.
Maßnahmen, die Risiken senken, Probleme vermeiden oder Folgen begrenzen sollen.
Eine Bedingung, die trotz Belastungen helfen kann – etwa verlässliche Beziehungen.
Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, keine Vorhersage für eine einzelne Person.
Der Körper gewöhnt sich an eine Substanz; dieselbe Menge kann dann anders wirken.
Beschwerden beim Reduzieren oder Weglassen nach regelmäßigem Konsum. Bei manchen Substanzen braucht es medizinische Begleitung.
Ein Angebot für alle Mitglieder einer Gruppe, nicht nur für Personen mit einem bestimmten Risiko.
Persönliche Informationen werden geschützt. Frag bei einer konkreten Beratungsstelle nach ihren Regeln und Grenzen.